“Vielleicht gibt es keine Normalität. Vielleicht wird ganz schön viel Mist im Namen dieser Normalität gemacht, weil alle so furchtbar viel Angst davor haben, nicht normal zu sein. Vielleicht sollten wir darüber nachdenken, ob es nicht vielmehr ein Spektrum des Menschseins gibt, auf dem sich alle irgendwie bewegen, aber jeder an einer anderen Stelle.”
Kurz und knapp: Pina, alleinerziehende Mutter, fällt aus und plötzlich sind die Nachbarn für den autistischen Sohn verantwortlich. Es sind drei “schräge Vögel”, jeder eigentlich mit seinen eigenen Problemen beschäftigt. Doch mit der Aufgabe, für Leo zu sorgen, werden diese Probleme kleiner und mitunter findet man dafür sogar eine Lösung. Und das schönste, es entsteht eine wunderbare Gemeinschaft.
Mir wurde das Buch empfohlen und ich kann es nun ebenfalls von Herzen weiterempfehlen. Ein sehr berührendes (ich hatte ganz oft Tränen in den Augen) und schlicht aus dem Leben gegriffenes Buch. Und hey, vielleicht sollten wir versuchen, nicht alles immer zu kategorisieren oder diagnostizieren, sondern einfach mal miteinander leben und reden. (: