Im Wind der Zeit - Heisses Eisen von Matthias Janz Matthias Janz der 2. Band dieser wunderbaren historischen Trilogie hat mich sofort wider in den Bann gezogen, habe mich so wohl gefühlt mit dieser Geschichte der drei Freunden Edmund, Fritz und Ludwig.
Niederschelden, Siegerland 1915;
Ludwig wird für Tage auf Dienstreise nach Lothringen geschickt, Fritz ist auf Hochzeitsreise zum Wandern nach Herborn mit seiner Lisbeth und Edmund mit Hedwig zurück nach Berlin um Lokomotiven zu bauen.
Besonders gefiel mir der Dialekt des Ludwig, aber auch der Hyguette, so echt und manchmal zum Schmunzeln, habe es genossen und geliebt.
Es war so auflockernd, unterhaltsam.
Ludovika Fürstenau ist eine ältere, intelligente, selbstbewusste, starke Witfrau, die auf eigenen Füssen steht, neuzeitlich denkt und bereit ist für Änderungen, wenn sie erforderlich sind. Sie ist die Ziehmutter von Hedwig, Edmunds Frau.
Hedwig verliert nie die Nerven, den Kopf, überlegt bevor sie handelt.
Ludwig kann anpacken, etwas draufgängerisch, stark und immer bereit seinen Freunden tatkräftig zu helfen, ein grosser Bär von einem Mann.
Fritz immer für eine Lösung zu haben, gewieft und nie um einen Spruch verlegen.
Bewundernswert fand ich den Zusammenhalt der drei Freunde, die durch dick und dünn gehen, unterstützen wie es jedem gerade möglich ist.
Wie habe ich gebangt, eine Entführung und keiner weis warum, wieso.
Haft, Flucht, Spannung, so unterhaltsam, abwechslungsreich, habe mich super wohl gefühlt in der fantastischen Geschichte und bin beeindruckt vom Wissen der damaligen Zeit, die Matthias so lebensnah geschrieben hat.
Es war mir eine grosse Freude Band 2 zu lesen, zu erfahren was die Drei weiter erleben, erfahren und durchmachen in einer nicht leichten Zeit des ersten Weltkrieges, so einfallsreich, danke Matthias, diese interessante Geschichte kann ich mit gutem Gewissen weiter empfehlen.
Freue mich mit Im Wind der Zeit, Band 3 - Eisenkalte Wahrheit zu beginnen.
In Kapitel 14; Seite 32 ein toller Satz von Fritz:
Ludwig hat wieder ganze Arbeit geleistet, wie Siegfried der Drachentöter.