Am Tag des vierzigstem Geburtstag ihrer verstorbenen Schwester, entscheidet sich Poppy dagegen zu Hause zu sitzen und Trübsal zu blasen. Nein, sie wird etwas Verrücktes machen.
Rosie Storey schreibt in ihrem Debütroman über das Leben nach dem Tod. Jedoch nicht aus der Sicht der Verstorbenen sondern aus der Sicht der Hinterbliebenen. Im Buch “Alle lieben Dandelion, aber sie ist tot” schreibt sie über den Verlust einer geliebten Person und erzählt von einer Schwester, die sich versucht ins Leben zurück zu kämpfen.
Es ist nun schon sechs Monate her, seit dem Poppy den wohl grössten Verlust ihres Lebens erlitten hat, den Tod ihrer geliebten älteren Schwester. Dandelion war wild und verrückt und Poppy hat schon ihr Leben lang zu ihr aufgeschaut. Doch nun ist die Zeit der Schonung vorbei. Ihr Umfeld erwartet, dass sie nun endlich aufhört zu Trauern und ihr Leben weiterlebt, allen voran Sam. Ihr Freund möchte nach vorne blicken und hat nicht mehr viel Verständnis für Poppy übrig.
Wäre sie nur ein bisschen mehr wie Dandelion, wilder und selbstbewusster. Und genau deshalb und vermutlich auch, um sich ihrer Schwester nah zu fühlen, schlüpft sie eines Tages zum ersten Mal in die Klamotten von Dandelion und somit auch in ihren Charakter und verbringt ein erstes Date mit Jake. Doch welche Auswirkungen diese Entscheidung auf ihr Leben haben wird, wusste sie an jenem Abend noch nicht.
Ich bin beeindruckt von Rosie Storey’s Art, wie sie Charaktere zum Leben erweckt. Sie hat eine Art, Gefühle rüber zu bringen, der ich noch nicht oft begegnet bin. Während des Lesens lernt man die verschiedenen Charaktere kennen. Vor allem durch ihre realistische Darstellung der Macken und Schwächen der jeweiligen Charakter, wirken sie besonders nahbar. Ich persönlich liebe den Schreibstil von Rosie Storey, der irgendwie trocken aber humorvoll zugleich ist. Das Buch hat mich immer wieder in seinen Bann gezogen und ich habe es definitiv geliebt zu lesen, deshalb auch eine grosse Empfehlung von meiner Seite!