Eigentlich laufen die Vorbereitungen für die erste Flensburger Segelregatta auf Hochtouren, als es ein Toter auf einer Segelyacht gefunden wird. Definitiv keine gute Publicity !
Ina Drews und Jörn Appel, ehemalige Kollegen und beide auf Besuch in Flensburg, werden wegen Personalmangel gebeten, sich den Tatort anzuschauen. Der Tote war ein reicher Lebemann und wegen seiner Arroganz nicht beliebt. Das engt das Feld der Verdächtigen nicht gerade ein. Ganz oben auf der Liste stehen seine Noch-Ehefrau Charlotte, die junge Podcasterin Rieke, die sich finanzielle Vorteile vom Opfer erwartet hat und ein gefeuerter Steuermann. Alle weisen die Tat weit von sich. Schnell haben Ina und Jörn den Eindruck, in einer Theateraufführung zu sein . Es wird offensichtlich gelogen, aber es bleibt bei einem diffusen Gefühl. Auch nicht hilfreich ist, dass das Opfer und seine Ehefrau sehr begütert sind und über Einfluss und teure Anwälte verfügen.
Ina und Jörn sehen als einzige Möglichkeit, dem Täter eine Falle zu stellen. Und nun drängt sich der Vergleich zu einem actionreichen Hollywoodfilm auf. Auf jeden Fall haben Ina und Jörn die Genugtuung, die Täter hinter Gittern zu bringen.
Ich fand die Handlung ausgesprochen spannend, zumal sie in einem Umfeld spielt, die mir fremd ist. Das Opfer ist ein echter Unsympath und sein persönliches Umfeld sammelt auch keine Pluspunkte. Für Humor sorgen die Wortgefechte zwischen Ina und Jörn, ich ich zum Teil humorvoll fand, die mich aber mit der Zeit auch etwas genervt haben. Am Ende finde ich mich tatsächlich in einem Hollywoodszenario wieder, was mich nicht völlig überzeugt hat. Tatsache bleibt für mich, dass der Krimi sehr unterhaltsam war und viel Spielraum für Spekulationen bot.