Ein Buch, das mich in das bis dato wenig bekannte Thailand entführt. Den Erzählstil in prägnanten, kurzen Sätzen mag ich sehr. Ebenfalls liebe ich die Beschreibungen der Tauchgänge und die Erlebnisse mit den Tieren. Die Freundschaft der Mädchen und später der jungen Frauen Arielle und Marissa zeichnet sich durch eine tiefe Verbundenheit aus. Einerseits ist da diese Leichtigkeit, wenn sie sich in der Natur aufhalten, andererseits machen Ihnen die Auswirkungen des Tourismus zu schaffen. Beides teilen die zwei Freundinnen in grosser Solidarität. Erst dem Tsunami gelingt es, die beiden Frauen zu trennen. Für immer?
Die Naturbeschreibungen sind sehr sorgfältig recherchiert, ich hätte gerne noch mehr davon gelesen. Der Roman ist thematisch vielseitig und dicht, lässt teilweise einige Fragen (bewusst?) offen. Dennoch ist die Geschichte berührend und regt zum Nachdenken an. Ich habe mich für die Vergabe von vier Herzen statt fünf entschieden, weil ich es bevorzuge, etwas ausgiebiger bei einzelnen Themen zu verweilen. Ich lasse nun Zeit verstreichen und werde das Buch ein weiteres Mal lesen.🐟🐟🐟