Drei Frauen, drei verschiedene Epochen und drei starke Frauen, die tief miteinander verbunden sind: die Weywards. Eine Geschichte über die Kraft der Frauen, die jede auf ihre eigene Weise um ihre Existenz kämpfen mussten.
Man begleitet Violet im Jahr 1942, die mit ihrem Bruder Graham und ihrem Vater lebt, der sie praktisch verabscheut. Ihre tiefe Verbundenheit zur Natur gibt ihr Hoffnung, eine Hoffnung, die sie nie verliert, selbst nicht, als sie eines Tages missbraucht wird. Dann ist da Altha im Jahr 1619, die wegen Hexerei angeklagt wird, und Kate in der Gegenwart, die vor ihrem Ex-Freund flieht.
Jedes Kapitel wird aus der Sicht einer der drei Frauen erzählt und spielt in einer anderen Epoche. Dadurch entsteht eine spannende und tiefgründige Erzählweise, die die Geschichten nach und nach miteinander verknüpft.
Ich fand den Schreibstil angenehm, flüssig und vor allem sehr berührend, trotz der schwierigen Themen, die die Frauen durchleben müssen. Je tiefer man in die Geschichte eintaucht, desto stärker spürt man die Verbindung zwischen den Frauen und die Geheimnisse, die sich bis zum Ende langsam offenbaren. Nach und nach versteht man die feinen Fäden, die sie über Generationen hinweg miteinander verbinden. Vor allem die Verbundenheit durch die Kraft der Natur.
Ich habe das Buch zuerst als Hörbuch begonnen, empfand es jedoch teilweise etwas schwierig, da ich manchmal Mühe hatte zu erkennen, aus welcher Perspektive gerade erzählt wird, vor allem, wenn man das Hörbuch nebenbei hört. Deshalb habe ich es abgebrochen und stattdessen das Buch gelesen, was für mich definitiv die bessere Entscheidung war.
Für mich ist es eine tiefgründige Geschichte über die Stärke der Frauen und den Kampfgeist, der in schwierigen Situationen entstehen kann. Eine Geschichte, die mich vollkommen überzeugen konnte und noch lange nachhallt.