Die Thematik des Buches konnte mich sofort ansprechen. Träume bieten immer viele Möglichkeiten für eine spannende Geschichte.
Und ich liebe in dieser Hinsicht die Angehensweise in diesem Buch. Es geht weniger um die Träume und deren schrägen Welten selbst, sondern um das Konzept darum herum und ich liebe die Idee, sie zu etwas gefährlichem wachsen zu lassen und sie mehr zu dem unerreichbaren Ziel eines Drogensüchtigen zu machen. Diese Verknüpfung mit den Konflikten im echten Leben ist wirklich gut gelungen.
Der Schreibstil hat diese Sache unterstützt. Man kommt wirklich schnell in die Geschichte hinein und wird so auch rasant in die diversen Konflikte verwickelt und in dieser Hinsicht gibt es besonders auf das Ende hin einige Twists, die einem am liebsten sofort zum Folgeband greifen lassen möchten. Manche davon hat man zwar ein stückweit auch kommen sehen, andere sind wirklich interessant und versprechen, dass das Buch noch eine interessante Richtung einnehmen kann.
Und auch die Träume konnten noch immer strahlen. Die Idee mit den Türen zu den Träumen ist zwar nicht neu, wurde aber auf eine schöne Weise umgesetzt, besonders mit dem Überraschungseffekt, denn man spürt in diesen Szenen sehr schnell, dass nicht immer alles so sein kann, wie man es erwartet. Das Detail, dass Lunette, typisch für die luziden Träume immer auch überprüft, ob sie wirklich träumt, ist dabei wirklich ein schöner Zusatz.
Somit ergibt sich ein Buch, welches man wirklich schnell durchlesen kann und ein interessantes Konzept zu seinem Vorteil nutzt. Mir hat es wirklich gut gefallen, weshalb ich dem Buch auch fünf Sterne gebe.