Ich fand die Grundidee des Buches wirklich spannend und vielversprechend. Leider konnte die Umsetzung für mich nicht ganz mithalten. Besonders in der ersten Hälfte hatte ich das Gefühl, mich etwas durchkämpfen zu müssen – es war zwar ok zu lesen, aber nicht wirklich packend.
Zwischendurch dachte ich immer wieder, jetzt nimmt die Geschichte endlich Fahrt auf und die Spannung steigt – doch leider hat sich das Ganze dann wieder gezogen. Auch gegen Ende, wo es noch einige Twists gab, konnte mich das Buch nicht mehr richtig mitreissen. Diese Wendungen waren zwar da, haben für mich aber die Spannung nicht entscheidend erhöht.
Positiv fand ich, dass das Buch stellenweise auch humorvolle Momente hatte, die das Lesen etwas aufgelockert haben.
Im Vergleich zu Verity sehe ich irgendwie einige Parallelen, allerdings wirkt „Woman Down“ auf mich wie eine sehr abgeschwächte Version davon. Während „Verity“ für mich ein absoluter Pageturner mit einem Spannungsfaktor von 10/10 war, würde ich „Woman Down“ eher bei 2/10 einordnen.
Insgesamt ein solides Buch mit guter Idee, aber leider ohne den grossen Wow-Effekt.