Die Grundidee mit der Detektiv-Schule und Astoria als angehender MI6-Agentin fand ich echt spannend. Astoria ist auch keine dieser perfekten Superheldinnen – sie baut Mist, kriegt Panik und handelt manchmal echt egoistisch. Genau das macht sie aber irgendwie echt und menschlich, aber gleichzeitig auch ein wenig nervig.
Der Anfang war für mich eine ziemliche Geduldsprobe. Es wiederholt sich vieles und die Story braucht echt lange, um voran zu kommen. Auch wenn der eingebaute Countdown zwischendurch für Druck sorgt, verpufft die Spannung oft viel zu schnell wieder.
Was mich am meisten gestört hat: Die Liebesgeschichten wirken total aufgesetzt und macht für mich keinen Sinn. Da springt der Funke einfach nicht über, weil alles an der Oberfläche bleibt.
Für zwischendurch ist es eine nette, kurzweilige Geschichte mit einem runden Ende. Wer tiefgründige Krimis mit krassen Wendungen sucht, wird wohl enttäuscht sein. Aber für jüngere Leser, die einfach eine lockere Story suchen, passt das Buch vermutlich ganz gut.