Ein Milliardär fürs Glück, Band 3: Alexandrea „Alex“ Stone leitet mit ihren Brüdern das milliardenschwere Familienunternehmen. Nicht alle Geschäftspartner:innen oder Mitarbeitenden sind den Geschwistern wohlgesonnen. Als eine Bombendrohung eingeht, die persönlich an Alex gerichtet ist, gerät ihr Leben aus den Fugen. Ein grosses Sicherheitsdispositiv wird aufgezogen, dazu gehört Hawk Bronson, der fortan ihr persönlicher Leibwächter ist. Er hat die dunkelsten Seiten der Welt gesehen und weiss, dass Gefühle ein grosses Risiko darstellen. Aber schliesslich ist dies hier nur ein Job, nichts Persönliches – auch wenn Alex ihm ausnehmend gut gefällt…
Erster Eindruck: Ein sehr schönes Cover auf überraschend dunklem Violett – gefällt mir.
Dies ist Band 3 der Reihe, kann aber ohne Kenntnis der Vorgängerbände gelesen werden (aber auf eigenes Risiko, denn es wird Lesegenuss verpasst!).
Alex ist ein Workaholic: Obwohl ihr ihr verstorbener Vater verhasst war, will sie dessen Erbe – Stone Enterprises – nicht einfach sich selbst überlassen. Es sind so viele Menschen von ihr abhängig, und die will sie nicht im Stich lassen. Unablässig versucht sie, das Unternehmen auf Kurs zu halten und die Unsicherheiten, die durch den Tod des Firmengründers entstanden sind, zu beseitigen. Die Bombendrohung scheint für Alex zuerst nur lästig, denn sicherlich wird es eine Finte sein. Als sie dann erfährt, dass die Drohung ihr persönlich galt, ändert sich alles. Die Jagd nach demjenigen, der hinter der Bombendrohung steckt, gestaltet sich erwartungsgemäss sehr mühsam. Und es sollte nicht die letzte Drohung sein…
Wenn ich mir nur vorgestellt habe, wie viel Alex arbeitet, war ich schon müde. Sie hatte gar keine Zeit, sich etwas zu gönnen. Immer nur Arbeit, Arbeit, Arbeit! Für Privates blieb sie keine Zeit. Und für die Liebe schon gar nicht. Sie erwähnte, dass es für Frauen mit hohem IQ und/oder hohem Vermögen schwierig ist, einen Mann zu finden, der ihr auf Augenhöhe begegnet. Das ist traurig, aber wohl leider wahr.
Alex hat mir sehr gefallen, ebenso Hawk. Seine Vergangenheit beschert ihm Alpträume, aber er nimmt sich keine Zeit, diese aufzuarbeiten. Das Wiedersehen mit den anderen war gelungen. Die 475 Seiten waren viel zu schnell ausgelesen – 4 Sterne für diesen lesetechnischen Ausflug in die Welt von Macht und Geld.