Wenn Sie es lieben, am Ende eines Buches ratlos dazustehen, dann ist das Buch „Böser, böser Wolf“ von Alexandra Benedict genau das Richtige für Sie!
Die Idee der kreativen Autorin ist nicht schlecht – sie mischt dem Thriller, oder ist es eher ein Fantasy- oder Myteryroman, verschiedene Märchen der Gebrüder Grimm unter. Dies ergibt einen Mix, bei welchem man nie weiss, wo man sich gerade befindet.
Die Handlung ist nie greifbar: Die Krimiautorin Katie, die von einer mit einer Wolfsmaske verkleideten Person entführt wird und auf dessen Befehl Krimis mit einem Bezug zu den Märchen der Gebrüder Grimm schreibt, die der wolfsmaskige „Grimm-Ripper“ dann mit blutrünstigen Morden umsetzt. Und dann ist da Lyla Rondell, die Detective Inspektorin, die verzweifelt nach ihrer Freundin Allsion sucht, die seit 25 Jahren spurlos verschwunden ist. Oder Rebecca, der Boss von Lyla, die von A-Z eine undurchsichtige Rolle spielt und die esoterische Pilzfrau, die einem das Gruseln beibringt. Die Personen in diesem Buch sind wie nicht planbar und scheren wieder und wieder aus, so dass die Leserschaft immer neu gefordert wird und sich fragt, was ist echt und was ist Fiktion in dieser Geschichte.
Alles in allem hat mir das Buch gefallen, auch wenn der zweite Teil eher langfädig ist und das Ende des Buches dann doch einen etwas fahlen Nachgeschmack hinterlassen hat.