Dies ist die Fortsetzung des Buches «Die Bernsteinsammlerin». Johanna die Tochter der Bernsteinsammlerin wächst bei ihren Grosseltern auf da ihre Mutter kurz nach der Geburt verstorben ist. Die Grosseltern geben ihr alle Liebe und Fürsorge wie sie dies auch schon mit ihrer Mutter gemacht haben. Ihre Mutter war Bernsteinsammlerin und hat aus den Bernsteinen wunderbare Kreationen geschnitzt. Sie war weitherum zu der damaligen Zeit berühmt. Nun wollten die Grosseltern, dass auch Johanna eine Bernsteinschnitzerlehre absolviert, und zwar bei Verwandten der Familie im entfernten Stolp.
Johanna verstand nicht, warum gerade sie als Mädchen eine Lehre machen sollte und dann noch in einem typischen Männerberuf. Stolpen war auch die Hochburg der Bernsteinschnitzer. Sie hatte absolut keine Freude an diesem Beruf und noch weniger eine Begabung dafür.
Was sie jedoch bald schon merkte, war, dass man mit Bernstein auch heilen kann. Dies war mehr ihre Welt und dann war ja da noch der junge Apotheker, welcher ihr schöne Augen machte. Von ihm lernte sie sehr viel über die Heilkunde und ihr Interesse galt mehr der Natur und all den Heilkräutern als am bearbeiten von Bernstein.
Sie verliess ihre Verwandten, um zurück nach Lübeck zu ihren Grosseltern zu fahren und all ihr Wissen über die Heilkunst anzuwenden. Dabei begleitete sie auch ein ganz spezieller Bernstein, den sie von ihrer Mutter hatte und in Stolp auch zu Rivalitäten führte und man eigentlich verlangte, dass sie diesen Stein der Bernsteinschnitzerzunft vermache. Immer wieder versuchte man ihr den Stein zu entwenden sei es bei den Verwandten oder dann auf der Reise.
Ein äusserst spannendes Buch und ein richtiger Pageturner. Ich konnte es kaum aus den Händen legen.