In dem Buch muss Astoria ihre Unschuld an dem Mord ihrer Mitschülerin beweisen. Dies sollte für sie jedoch leicht sein, da sie an einer Privatschule für Jugendliche ist, welche als Ermittler ausgebildet werden. Jedoch ist diese Aufgabe nicht so einfach, wie sie denkt…
Das Buch hinterlässt leider einen eher mittelmäßigen Eindruck. Obwohl die Grundidee durchaus Potenzial gehabt hätte, fehlt es der Geschichte über weite Strecken an Spannung. Viele Szenen plätschern vor sich hin, ohne echte Dynamik oder überraschende Wendungen zu entwickeln.
Besonders auffällig sind die sehr klischeehaften und teilweise gekünstelt wirkenden Liebesbeziehungen. Die Figuren bleiben oft oberflächlich, ihre Emotionen wirken konstruiert statt authentisch. Dadurch fällt es schwer, eine echte Verbindung zu den Charakteren aufzubauen.
Zudem werden viele interessante Themen und Konflikte zwar angedeutet, jedoch nicht wirklich vertieft. Statt komplexe Entwicklungen auszuarbeiten, bleibt die Handlung häufig an der Oberfläche. Das hinterlässt das Gefühl, dass hier einiges an Potenzial verschenkt wurde.
Eventuell könnte das Buch für jüngere Leserinnen und Leser oder Jugendliche spannend sein, die weniger Wert auf tiefgehende Charakterentwicklung und komplexe Handlungsstränge legen. Insgesamt bleibt es jedoch ein Werk, das hinter seinen Möglichkeiten zurückbleibt.