Beatrice Kaspary und Florin Wenninger sind zurück: Zwei Morde passieren, und Beatrice erkennt, dass sie die beiden Opfer kannte. Und sie konnte beide nicht leiden. Ist das ein Zufall? Während in alle Richtungen ermittelt wird, versucht Beatrice auf eigene Faust einen Zusammenhang zu finden und gelangt an ein lange zurückliegendes Ereignis in ihrem Leben. Doch dann schlägt der Täter erneut zu, mitten in Beatrice‘ Leben – und Beatrice verschwindet. Florin ist auf sich alleine gestellt…
Mit Spannung habe ich den vierten Fall der Reihe erwartet – und bin nicht enttäuscht worden. Die Reihe geht mit einem weiteren tollen Buch weiter, welches wieder von Anfang an eine Spannung aufbaut, welche in einem Zwischenhoch in der Mitte des Buchs nochmals aufgebaut wird bis zum Ende, welches dann vielleicht etwas zu kurz geraten ist.
Die Charaktere Beatrice und Florin, wie auch Beas Familie, stehen in diesem Fall klar im Mittelpunkt, wobei die privaten Dinge geschickt in den Ermittlungen verstrickt sind, und nicht als störendes Beigemüse noch dazugeschrieben wurden. Der Fall ist Beas privatester und härtester, und die Autorin Ursula Poznanski versteht es, dem Leser zu spüren zu geben wie Bea und auch Florin an ihre Grenzen gelangen. Einzig der Schluss ist wie gesagt etwas abrupt und irgendwie die Geschichte nicht ganz zu Ende, zumindest fühlt es sich nicht hundertprozentig abgeschlossen an. Dies ist jedoch Kritik auf hohem Niveau.
Mich hat der Thriller nur so durch die Seiten fliegen lassen, und toll unterhalten.