Es war erst mein zweites Buch von Agatha Christie nach Alibi, das ich schon vor vielen Jahren mal gelesen habe. Daher war mir aber Hercule Poirot nicht unbekannt und ich wusste zumindest ein bisschen, was mich erwarten würde. Und man merkt an der ein oder anderen Stelle auch, dass das Buch aus einem anderen Jahrhundert stammt, bzw. dass es schon etwas älter ist. Wenn man sich dessen aber bewusst ist, stört man sich daran aber auch nicht. Ansonsten, jede Person die irgendwie in der Geschichte auftaucht, taucht aus einem Grund auf. Niemand ist einfach nur da, damit er da ist. Inspector Japp ist dabei immer sehr schnell darauf bedacht, hat er ein Verdacht, dass er sich festgebissen hat. Anders als Poirot, der seine Ideen und Theorien äussert, aber immer wieder hinterfragt, ob das wirklich korrekt ist, da er der Meinung ist, nur so auf die richtige Lösung zu kommen. Und auch den Mörder zu finden ist kein einfaches Unterfangen. Man kann ja mitraten in der Geschichte und auch wenn es manchmal so offensichtlich schein, den Mörder findet man nicht. Dennoch, man könnte gegen Ende selbst drauf kommen, wer es ist, ich hatte aber eine andere Idee. Dennoch, alles ergibt Sinn, genau wie ich es schon aus Alibi kannte. Agatha Christie wusste also sehr genau, wie man spannende Krimis mit logischen, aber auch überraschenden Auflösungen schreibt. Mich hat es auf jeden Fall gepackt und ich werde ziemlich sicher weitere Bücher von ihr noch lesen, sei es mit Hecule Poirot, wie aber auch mal mit Miss Marple.