Die Geschichte beginnt im Jahr 2022, wechselt dann aber schnell zurück ins Jahr 2016. Da diese Zeitsprünge zu Beginn regelmässig sind, kann das für Verwirrung sorgen - besonders dann, als die Ich-Perspektive für den Erzähler im Jahr 22 aber auch für eine Hauptfigur im Jahr 16 gebraucht wird. Wenn man sich aber daran gewöhnt hat und konsequent die Titel der Kapitel liest, sollte dies kein Problem mehr darstellen.
Die Geschichte lässt sich sehr flüssig lesen, wobei sich ein Spannungsbogen aufbaut - jedoch recht langsam. Dennoch hatte mich persönlich das Buch von Anfang an gepackt und es war für mich nie langweilig. Das Ende des Buches brachte dann doch die eine oder andere Überraschung mit sich, die ich so nicht erwartet hätte.
Besonders gefallen hat mir, dass man sich wunderbar in die verschiedenen Personen hineinversetzen konnte. Man fühlte mit und konnte auch die düsteren Gedanken bis zu einem gewissen Punkt nachvollziehen.
Mein Fazit lautet: ein gutes Buch mit einer abwechslungsreichen Geschichte und spannenden Charakteren. Das gewisse Etwas fehlt jedoch ein wenig.