Ella Maillart und Annemarie Schwarzenbach, die beiden Journalistinnen, die sich zusammen auf den Weg nach Afghanistan machen zu einer Zeit, als Frauen eher nicht allein Reisen über mehrere tausend Kilometer hinter sich brachten, berichten von der Autofahrt im Jahre 1939, kurz bevor der 2. Weltkrieg die ganze Menschheit ins Verderben reisst. Noch wirkt die Erde friedlich, aber bekanntermassen wird das schnell sich ändern. Was ich toll am Buch fand, ist der ruhige, fast poetische Ton, in dem dieses Buch erzählt wird. Es macht richtig Spass, diese Geschichte zu lesen, süffig kommt sie daher, wir erhalten unglaublich viele Informationen zu den verschiedenen Ländern, die die beiden Frauen bereisen. Wir lernen Menschen kennen, denen wir sonst nie begegnet wären, plastisch und freundlich zeichnet Ella Maillart eine Welt, die schon auf dem Todesbett liegt, aber trotzdem wunderschön ist. Lesenwert und ein fantastisches Geschenk!