Es war mein erstes Buch dieser Autorin und auch mit Libby Andersch.
Generell mag ich Bücher die in der Schweiz spielen aber Krimi scheint ein Genre zu sein, das wir Schweizer einfach nicht hinkriegen.
Obwohl die Idee mit einer Krimi-Oma vielversprechend klang, ist Libby leider eine grosse Enttäuschung. Da hilft auch das Gestricke nicht, was anstatt liebenswert einfach nur reingemauschelt ist um die Oma zu unterstreichen.
Auf recht unglaubwürdige Weise rast die Oma durch einen Krimi, erfährt in Stunden problemlos mehr als Sherlock Holmes in Monaten.
Der Krimiclub hätte man weglassen können, ihm wird viel zu wenig Beachtung geschenkt.
Hätte die Autorin 200-300 Seiten mehr geschrieben, wäre Spannung durchaus möglich gewesen. Denn die Geschichte ist gut! Nur leider hats mit der Umsetzung nicht so geklappt.
Ein Bonusherz weil es eine Schweizer Autorin ist. Ein zweites Mal werde ich mich jedoch nicht mit einer von Libbys Geschichten quälen