In Mate begleitet man Serena, eine Hybridin, halb Mensch, halb Werwolf, in ihrem neuen Leben, in dem sie sich erst zurechtfinden und selbst kennenlernen muss. Doch die Gefahr ist allgegenwärtig, denn jemand hat es auf sie abgesehen und will sie entführen. Hybriden scheinen in der Welt der Vampire und nicht nur dort, äusserst begehrt zu sein.
Ihr einziger Verbündeter ist Koen, ein Werwolf, der sie um jeden Preis beschützen will. Serena ist seine Gefährtin, weshalb von Beginn an eine starke Bindung zwischen den beiden besteht, allerdings nicht direkt auf körperlicher Ebene. Sie mögen sich zwar, doch keiner spricht offen über seine Gefühle. Stattdessen liefern sie sich Neckereien, ein kleines Katz-und-Maus-Spiel, und der gegenseitige Sarkasmus war einfach genial. Ich musste auch hier immer wieder schmunzeln, wenn auch nicht ganz so oft wie bei Bride.
Insgesamt fand ich die Geschichte sehr spannend, besonders auch die Hintergrundgeschichte, die nach und nach zum Vorschein kommt. Die Charaktere sind interessant, auch wenn mich Koen mit seiner Art zwischendurch etwas genervt hat, aber voilà. Als Vorteil empfand ich es, Bride bereits vorher gelesen zu haben, da mir dadurch einige Zusammenhänge klarer und verständlicher waren.
Der Schreibstil ist flüssig, lustig und modern und hat mich dazu gebracht, den beiden gerne zu folgen und mehr über sie zu erfahren. An manchen Stellen empfand ich die Handlung jedoch als etwas langatmig, da sich bestimmte Passagen für mein Empfinden unnötig in die Länge gezogen haben. Nichtsdestotrotz hat mich die Geschichte sehr gut unterhalten. Der Spice kommt vor allem gegen Ende stärker zum Vorschein und rundet die Geschichte insgesamt gelungen ab.