Nach dem plötzlichen Tod ihrer Eltern wird die 17-jährige Tiernan in die abgeschiedenen Berge Colorados zu ihrem Vormund Jake Van der Berg und dessen beiden Söhnen geschickt. Dort trifft sie auf eine raue, emotionale Welt voller unausgesprochener Spannungen. Isoliert von der Außenwelt beginnt eine intensive, oft verstörende Selbstfindungsreise - mit Beziehungen, die gängige Moralvorstellungen infrage stellen.
Ein Trope der provoziert aber nicht loslässt !
Schon die ersten Seiten haben mich emotional mitgerissen - der Einstieg ist intensiv und atmosphärisch.
Mutiges Thema:
Die provokante Beziehungskonstellation regt zum Nachdenken an, ohne auf billige Skandale zu setzen.
Charaktere:
Tiernans Entwicklung ist stark und glaubwürdig. Auch die männlichen Figuren wirken vielschichtig und authentisch.
Spannung & Stil:
Lange Kapitel, emotionale Tiefe und überraschende Wendungen machen „Credence" zu einem echten Pageturner.