Glory of Broken Dreams startet mit einem interessanten Grundkonzept und einigen starken Ansätzen. Der Plot ist dabei keineswegs vorhersehbar, wirkt jedoch stellenweise chaotisch und wenig strukturiert, was es mir erschwert hat, der Handlung durchgehend zu folgen und emotional einzutauchen. Es zieht sich an einigen Stellen sehr in die Länge, dadurch hatte ich zeitweise nicht wirklich Lust, weiterzulesen.
Die Atmosphäre und einzelne Ideen sind gelungen, dennoch blieben die Figuren für mich zu distanziert, um eine tiefere Bindung aufzubauen. Auch die Entwicklung der Handlung wirkte an manchen Stellen unausgereift, sodass das vorhandene Potenzial nicht vollständig ausgeschöpft wurde.
Insgesamt ein solides Buch mit guten Momenten, das mich aber nicht genug überzeugen konnte, den zweiten Teil zu lesen.