Eines meiner absoluten Lieblingsjugendbücher ist die Geschichte des 13-jährigen Karl, dessen verstorbener Opa ihm im Traum rät, YouTube-Star zu werden, dessen Oma mit seiner Hilfe heimlich in ein Mehrgenerationenhaus zieht, dessen Eltern eine Krise durchmachen und der mit der eigenen Verliebtheit doch schon genug um die Ohren hätte.
Kathrin Schrocke schreibt aus Sicht ihres Ich-Erzählers Karl in der ersten Person und das so sympathisch, locker und vor allem witzig, dass beim (Vor-)Lesen immer wieder in lautes Lachen ausgebrochen wird. Die Geschichte umfasst nur wenige Wochen, in denen es in Karls Leben drunter und drüber geht. Wir wechseln zwischen seinem Zuhause und dem Mehrgenerationenhaus, die Figuren erhalten teils markante Spitznamen, sodass sie sich schnell einprägen, es geht um durchaus ernste Themen, aber auf eine leichtfüssige Weise. Da so viel passiert, fesselt das Buch von Anfang an und wir folgen Karl atemlos durch die Seiten.
Ein unvergessliches Buch zum Vor- und Selberlesen für alle ab 12 Jahren.