“To Cage a Wild Bird” ist der Debütroman von Brooke Fast und gleichzeitig der Reihen-Auftakt der “Divaded Fates”-Reihe. Erzählt wird in diesem dystopischen Buch von “Dividium”, einer Gesellschaft, die, nach Kriegen und Naturkatastrophen, stark hierarchisch gegliedert ist: Ober-, Mittel- und Unterschicht. Besonders in der größten Gesellschaftsgruppe, der Unterschicht, herrschen große Nöte. Wer sich nicht an die Regel von Dividium hält und ein verbrechen begeht, landet im Gefängnis Endlock. Dort dürfen die Insassen von zahlungswilliger Kundschaft in einer Art Arena gejagt und getötet werden. Raven ist Kopfgeldjägerin folgt ihrem verhaftetet Bruder nach Endlock, weil sie ihn befreien will. Außerdem soll sie für die Rebellengruppe das Kollektiv jemanden aus Endlock befreien. Raven muss gut überlegen, wem sie trauen kann. Besonders skeptisch ist sie bei Wachmann Vale. Warum hilft er ihr immer wieder? Allmählich findet sie Verbündete, und der Plan zur Flucht nimmt immer mehr Gestalt an. Nun gilt es „nur“ mehr die Jagden zu überleben…
Das optische Gestaltung des Buchs nimmt gut Bezug auf die Geschichte (die Vögel, der Zaun am Farbschnitt, die Ringe am Cover selbst etc.). Mir persönlich hat das Buch - von der tollen Optik einmal abgesehen - sehr gut gefallen. Die Welt von Dividium wird sehr detailreich geschildert und man fühlt mit den Charakteren mit. Ich finde auch, dass sich die Charaktere, vor allem Raven, toll entwickelt haben. Am Anfang ist das Buch mehr informativ wie spannend, aber sobald Raven in Endlock ist, fiebert man beim Lesen richtig mit. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung!