Mir hat das Buch insgesamt sehr gut gefallen. Aufgrund einiger Details, die ich nicht ganz so gut fand, gebe ich 4 Sterne.
Ich fands leicht und flüssig zu lesen, bis auf kleinere Stellen wo ich den Stil etwas gewöhnungsbedürftig fand, z.B. das Wort Palimpsest, was für meinen Geschmack etwas zu häufig erwähnt wurde oder der Wechsel zwischen Benutzung der Namen der Charaktere und Bezeichnungen wie “das Mädchen und der Junge” (an manchen Stellen passend, an manchen Stellen kams mir aber ein bisschen wie ein erzwungener Stilbruch vor).
Die Geschichte und der Kampf zwischen Luc und Addie hat mir am besten gefallen.
Ich konnte mich recht gut in die (wichtigsten) Charaktere versetzen und einige Szenen fand ich sehr bewegend und zwischendurch werden auch tiefgründigere Aussagen eingestreut.
In der zweiten Hälfte, nachdem das Geheimnis von Henry und Addie aufgedeckt wurde, kam die Geschichte finde ich etwas ins stocken und ich fand es etwas schwieriger dranzubleiben. Es war teilweise repetitiv und monoton an gewissen Stellen.
Insgesamt hätte ich mir ausserdem etwas mehr zu Addies Leben in den Jahrhunderten und historische Elemente gewünscht.
Zum Schluss ist es finde ich aber wieder sehr spannend geworden und das Ende hat mir sehr sehr gut gefallen. Auch wenns nicht ganz unerwartet kam, wie es ungefähr ausgehen wird, wars dann doch bis zum Schluss interessant, wie es dann genau im Detail sein wird. Ich finde es auch gut balanciert, wie viel aufgeklärt wird und was noch offen bleibt.