Mit ungewöhnlichen Mitteln erforscht Andreas Fath das Wasser und setzt sich für dessen Reinhaltung ein. Als Chemieprofessor ist er den Rhein von der Quelle bis zur Mündung geschwommen (und auch die Donau, die Elbe und den Tenessee-River) und hat so auf die Bedeutung von sauberem Wasser medienwirksam aufmerksam gemacht. Nicht nur das: er hat schwimmend auf der ganzen Flusslänge Wasserproben genommen und analysiert und festgestellt, dass Plastik und Mikroplastik bereits verheerende Ausmasse annehmen. Darüber hinaus konnte er sich so Mittel beschaffen, um an der Uni bessere Analysegeräte zu erhalten.
Im Buch berichtet er von seinen Schwimm-Abenteuern, der Vorbereitung und von den zahlreichen Begegnungen unterwegs und was sie bewirken. Ausserdem erforscht er Methoden zur besseren Abwasser-Reinigung und gibt Tipps, was jede und jeder tun kann, damit Wasser auch in Zukunft in guter Qualität für die Menschheit verfügbar sein wird. Das Buch ist informativ, Fath selbst ist sehr kreativ und mit Herzblut und Ausdauer engagiert, man spürt seine Liebe zum Wasser – aber auch seine Verzweiflung darüber, wie mancherorts Wasser verschmutzt, mit Mikroplastik versetzt und mit Chemikalien verunreinigt wird.