Dieses schmale Buch handelt von Jack Rigel, der in den USA lebt und unbedingt Schriftsteller werden will. Seine Mutter sieht in ihm allerdings, ebenso unbedingt, einen zukünftigen Priester. Schliesslich wird Jack auf ein Stipendium in Rom aufmerksam und zögert nicht, nach Italien zu ziehen um seinen Traum zu verwirklichen. Rom ist allerdings für den jungen Studenten mit knappen Finanzen ein hartes Pflaster und er beginnt sich damit abzufinden seinen Traum aufgeben zu müssen und nach Hause zurückzukehren. Bis sich im letzten Moment vielleicht doch noch eine Möglichkeit ergibt….
Die Szenen mit alltäglichen Schwierigkeiten in einem fremden Land Fuss zu fassen sind amüsant beschrieben, oft tat mir der junge Mann leid, als er z. B. feststellen muss, dass sein Ziel nicht so einfach zu erreichen ist, wie er sich dies gewünscht hatte und das Leben in der Fremde einige Tücken mit sich bringt.
In besonders guter Erinnerung werde ich den gut zu Rom passenden Schlusssatz/das Fazit behalten:
Immer wieder krempelt Rom das Leben von Menschen um, indem die Stadt sich für jede Generation neu erfindet. Genau wie wir, nehme ich an, wenn wir nur den Mut dazu finden und Menschen haben, die uns an die Hand nehmen.
Empfehlenswerte Lektüre!