Daniele Muscionico beleuchtet in diesem Werk 20 unterschiedliche Frauen in der Schweizer Vergangenheit, welche auf ihre Art Pionierinnen waren. Frauen welche Künstlerinnen, Pilotin oder Politikerin waren, Hexenprozesse überlebten, welche für Verhütung, Gerechtigkeit, ihr Leben und ihre Kinder kämpften. Auf jeweils wenigen Seiten schafft es die Autorin, ein Abriss über ihr Leben und ihr Schaffen zu zeichnen.
Die Geschichten werfen ein trauriges Licht auf die Schweiz und waren für mich eine Erinnerung, warum es wichtig ist um das zu kämpfen, was einem wichtig erscheint. Auch wenn mich nicht jedes Schicksal und jede Geschichte gleich berührte, waren faszinierende Portraits dabei.
Die Geschichten wurden im Präsens formuliert, was ich als Stilmittel zwar verstehe, für mich als Leserin jedoch im Anbetracht der schon lange verstorbenen Frauen etwas irritierend fand. Alles in allem jedoch ein empfehlenswertes Buch welches sich jedoch kaum an einem Stück lesen lässt sondern immer wieder eine Geschichte für zwischendurch bietet.