Die Handlung dreht sich um den letzen Tag im Leben von Nils, der als Fährmann viele Begegnungen mit den verschiedensten Leuten gemacht hat. Diese Begegnungen rekapituliert er an seinem letzten Tag.
Ich schwanke zwischen 3 und 4 Sternen. Der kühle Schreibstil, welcher zum nordischen Setting und dem Thema Tod passt, fand ich gelungen und ausserdem passt es zur aktuellen Jahreszeit. Dies hat das Buch zu einem angenehmen und unterhaltsamen Leseerlebnis gemacht. Leider konnte ich mich nicht sonderlich gut mit dem Protagonisten, Nils, identifizieren. Er war mir zwar nicht unsympathisch, aber ich habe auch nicht sonderlich mit ihm mitgefühlt. Dies war wohl auch der Grund, warum mich die philosophische Dimension der Geschichte grösstenteils kalt liess. Ich vermute deshalb, dass mir dieses Buch leider nicht sonderlich lange im Gedächtnis bleiben wird.