Ich hatte mir von diesem Buch eigentlich mehr versprochen. Die Grundidee klang wirklich gut – Weihnachten, New York, ein bisschen Popstar-Glamour. Genau mein Ding für einen gemütlichen Abend mit Tee und Keksen.
Und ja, es liest sich auch tatsächlich ziemlich flott weg. Man muss nicht viel nachdenken, die Geschichte plätschert so vor sich hin. Ein richtiger No-Brainer halt, was manchmal ja auch genau das ist, was man braucht. Die Rechtschreibfehler haben mich zwischendurch zwar gestört, aber sie haben den Lesefluss nicht komplett zerstört.
Was mir gut gefallen hat: Die ganze Popstar-Atmosphäre erinnert an die Zeit von Miley Cyrus und Britney Spears. Das hat so einen nostalgischen Touch und passt irgendwie zur Geschichte.
Aber – und das ist ein ziemlich großes Aber – dieser Benjamin! Ehrlich, der Typ geht mir so auf die Nerven. Dieses ganze Machtgehabe, wie er sich aufführt… Im echten Leben würde ich einen großen Bogen um so jemanden machen. Und das Problem ist: Er ist einer der Hauptcharaktere! Es ist echt schwierig, eine Geschichte zu genießen, wenn man die ganze Zeit denkt “Ugh, bitte nicht schon wieder”.
Schade eigentlich, denn die Story hätte wirklich was werden können. Die Idee dahinter ist nämlich gar nicht schlecht. Aber die Umsetzung… naja.
Würde ich’s weiterempfehlen? Nur wenn du wirklich absolut gar nichts anderes zu lesen hast und einfach mal komplett abschalten willst.