Ein Mann reist ans Meer, um Walen zu begegnen. Im Mittelpunkt steht das einzigartige Erlebnis, mit diesen faszinierenden Tieren zu tauchen. Die Begegnung verändert seine Sicht auf das Leben.
Die Stunde der Wale ist ein kleines, aber aussergewöhnlich berührendes Buch. Besonders eindrücklich ist die Passage, in der der Autor mit den Walen taucht – hier entfaltet sich eine Sprache, die so feinfühlig und bildhaft ist, dass man beim Lesen beinahe das Salz auf der Haut und die Tiefe des Meeres spürt. Die Übersetzerin hat es geschafft, diese Stimmungen authentisch und poetisch ins Deutsche zu übertragen.
Barbares schildert seine Reise mit einer schlichten, unaufgeregten Erzählweise, die ganz ohne grosse Dramatik auskommt und gerade dadurch mitten ins Herz trifft. Die Eindrücke und Reflexionen über das Zusammensein mit den Walen hinterlassen bleibende Bilder und Gänsehaut. Am Ende bleibt ein schönes, zufriedenes Gefühl – das seltene Glück, literarisch in eine andere Welt eingetaucht zu sein.