Die Autorin beschreibt das Leben einer Alleinerziehenden mit ihrer kleinen Tochter im Plattenbau. Wegen Geldknappheit weiss sie oft nicht wie es weitergeht und muss befürchten, die Wohnung zu verlieren. In ihrem Umfeld ist die Protagonistin zum Glück verwurzelt und kann auf Nachbarschaftshilfe zählen.
Etwas schade fand ich, dass die Charaktere der Hausbewohner und Freunde nicht tiefgründiger beschrieben sind. Die Geschichte spielt zu Zeiten von Corona, auch das ein Thema, das immer wieder kurz angeschnitten wird.
Insgesamt hat mir die Geschichte gefallen, blieb jedoch ziemlich oberflächlich. Beeindruckend fand ich, wie die Mutter für das Glück ihrer Tochter kämpft und sich dafür immer wieder etwas einfallen lässt.