Asterix, Band 40: Cäsars Soldaten sind träge geworden. Das gefällt ihm natürlich überhaupt nicht. Aber Visusversus hat die Lösung: Er ist ein Weltverbesserer und überzeugt, dass „Positives Denken“ – gepaart mit weniger Wildschwein, aber mehr Gemüse – die Lösung ist. Mit seiner manipulativen Methode verändert er nicht nur die Soldaten, sondern auch das Dorf von Asterix und Obelix…
Erster Eindruck: Asterix mit einem Fremden im Zentrum des Covers – gefällt mir.
Im Jahre 50 v Chr. ist Visusversus ein wahrer Vordenker: positives Denken, gesunde Ernährung, mehr Bewegung! Wow! Seine Worte ergeben zwar nicht viel Sinn, aber stetige Wiederholung höhlt bekanntlich auch den grössten Hinkelstein. Was bei den Soldaten Wirkung zeigt, soll nun auch bei den Galliern Früchte tragen. Bei seinem ersten Besuch im Dorf hat er eines sehr gut drauf: Er weiss, Komplimente zu verteilen (auch wenn sie inhaltlich schwer nachvollziehbar sind). Und mit seiner Masche kriegt er alle. Alle? Nein, zum Glück doch nicht. Miraculix und Asterix sehen die Problematik und wollen etwas dagegen unternehmen.
Üblicherweise begeben sich jeweils nur die drei Freunde Asterix, Obelix und Idefix auf eine Reise, um ein Problem zu lösen. Dieses Mal werden sie jedoch vom Chef persönlich – Majestix – begleitet. Weshalb? Nun, seine Gutemine hat ihn verlassen und er will sie unbedingt zurückholen! Es hat mich amüsiert, dass der sonst so taff auftretende Majestix ganz kleinlaut wurde, als er meinte, seine Gutemine, sein „Minchen“, hätte ihn verlassen. Die ganze Reise über schwelgt er in Schwermut. Obelix versucht ihn aufzumuntern – ohne Erfolg. Witzig fand ich die Thematik der öffentlichen Verkehrsmittel und der Tretroller. Selbstverständlich endet das Buch mit dem obligaten Festmahl! 4 Sterne.