Schon nach den ersten Seiten hatte mich die Geschichte komplett gepackt und gleichzeitig hätte ich mir wirklich die Haare raufen können wegen Aubrey. Auf der einen Seite verstehe ich sie total: dieses Gefühl, festzustecken, die eigenen Flügel gestutzt zu bekommen, während das Herz eigentlich woanders hin will. Auf der anderen Seite wollte ich einfach in meinen eReader schlüpfen und sie so heftig schütteln, bis sie endlich zur Vernunft kommt. Die Dynamik zwischen ihr und Maverick hat mich sofort berührt. Dieses unterschwellige Knistern, die gemeinsame Vergangenheit, der Pakt aus Jugendtagen all das hat sich richtig echt angefühlt. Man spürt die Zerrissenheit beider Figuren, ihre Unsicherheiten, ihre Wünsche … und genau das hat mich emotional so abgeholt.
Die Geschichte erinnert daran, dass Liebe manchmal die einzige Reise ist, die wirklich zählt selbst wenn man dafür kurz landen muss. Für mich war das Buch eine gefühlvolle, aufwühlende, aber wunderschöne Leseerfahrung, die mich noch eine Weile begleiten wird.