Ich wage es mal die Runde zu eröffnen 🙂
Ich bin relativ leicht in den ersten Teil gestartet. Was mich am Anfang jedoch etwas irritierte, ist der Schreibstil. Innerhalb von wenigen Sätzen wechselt die Erzählperspektive, persönliche Empfindungen werden beschrieben und hierbei lassen sich keine Unterschiede im Erzählstil erkennen (jedoch wird auf explizite ICH- perspektiven vermieden, deshalb ist es vermutlich eher mein persönlicher Eindruck), kurz darauf objektive Beschreibungen. Beispielsweise wird Henrys Aussehen aus Monas Perspektive erklärt und danach ohne Unterbruch wird spezifisch auf die Verletzung hingewiesen mit Datum und politischem Hintergrund, Gedanken, welche eine 10-jährige wohl kaum hegt. Mir persönlich fällt dieser rasche Wechsel schwer, merke aber, wie ich mich immer mehr daran gewöhne.
Es ist wunderbar, in die Beschreibung der Bilder einzutauchen. Ich habe versucht, zuerst die Beschreibung zu lesen und erst danach die Bilder anzuschauen, und dieses dann mit meinem im Kopf vorgestelltem Bild zu vergleichen. Wirklich beeindruckend, was unsere Fantasie alles schafft. Selbst bei einem Bild wie der Mona Lisa, welches ich bereits oft gesehen habe (jedoch noch nie in echt) haben mich die Details, gerade im Hintergrund, überrascht.
Die sachlichen Beschreibungen des Grossvaters und die Wahrnehmung von Mona im Kontrast ist faszinierend, gepaart mit meinen eigenen Eindrücken. Im Verhältnis zu den spannenden aber teilweise sehr Ausschweifenden Erläuterungen würde ich mir etwas mehr von Monas Geschichte wünschen.