Wie sieht die Welt aus der Sicht eines Neugeborenen aus? Emilia Benedict hat dies in einem amüsanten Buch dargestellt.
Was wäre, wenn ein Baby die Wörter aufschnappt, die vor seiner Geburt in seiner Nähe gesprochen werden? Benedicts Antwort lautet: «Es wird sich eigene Gedanken machen und weil es die Zusammenhänge nicht kennt zu überraschenden Schlussfolgerungen kommen»
Missverständnisse, Verwirrung und Situationskomik folgen in raschen Schritten aufeinander.
Das Baby ist allerdings ein misstrauisches Wesen. Von wem hat es das wohl? Eher von der Mutter, die es wiederholt als Miesepeter bezeichnet, auch wenn es nicht versteht, wieso die Mutter Peter heissen soll.
Vom Vater hat es den Hang zu Unfug geerbt. Was Vater und Sohn lustig finden, die Mutter weniger. Sie muss es auch ausbaden, was das Baby so alles anstellt.
Die Tendenz Wörter kreativ zu verwenden, führt zu lustigen Wortkreationen wie “Apartment to go” für den Mutterleib.
Ich habe mich köstlich amüsiert.
P.S. meine Sterne-Skala
5 aussergewöhnliches Buch, absolute Leseempfehlung
4 gelungenes Buch, Leseempfehlung
3 durchschnittliches Buch, für Interessierte lohnt sich die Lektüre
2 nicht mein Ding, was natürlich sehr subjektiv ist
1 grobe Mängel, da bin ich als Autor empfindlich