Band 2 von „Asrai“ fühlt sich an, als würde man wieder an den verzauberten See zurückkehren – nur dass diesmal alles größer, tiefer und deutlich chaotischer glitzert. Die Magie ist intensiver, die Gefühle sind stärker, und die Wasserwesen sind gefühlt noch schöner… und irgendwie auch gefährlicher? Ein bisschen so, als hätte jemand den Romantik-Regler weiter aufgedreht und gleichzeitig einen Eimer Drama hineingekippt.
Unsere Hauptfigur wächst über sich hinaus, stolpert aber weiterhin mit herrlich sympathischer Unsicherheit durch Situationen, die jeder normalen Person einfach nur den Schweiß auf die Stirn treiben würden. Sie denkt: „Ich mach das schon.“ Die Magie denkt: „Haha, süß.“
Ergebnis: Man lacht, man fiebert, man quietscht.
Die Asrai? Noch geheimnisvoller, emotionaler, flüssiger (Wortwitz beabsichtigt) – und man weiß nie, ob man sie knuddeln, anschmachten oder komplett misstrauisch beobachten sollte. Genau diese Mischung macht den zweiten Band noch aufregender.
Ohne zu spoilern: Es gibt mehr Herzklopfen, mehr Gefahr, mehr „Oh nein!“ und selbstverständlich auch mehr „Awww!“. Ein perfekter zweiter Teil, der sich anfühlt wie ein magischer Strudel aus Romantik, Spannung und süßem Chaos, dem man einfach nicht entkommen will.