„Luzifers Burnout“ von Alex Flach ist eine überraschend frische, humorvolle und zugleich originelle Satire, die weit besser funktioniert, als man bei der Prämisse vielleicht erwarten würde. Die Geschichte rund um den erschöpften Teufel, der sich eine Auszeit gönnt, entwickelt sich mit viel Witz und einem angenehm schrägen Erzählton, der nie ins Alberne abrutscht. Besonders überzeugend ist, wie unvorhersehbar die Handlung bleibt: Statt sich auf typische Klischees zu verlassen, spielt der Autor mit Erwartungen und baut immer wieder kleine Wendungen ein, die das Lesen spannend und unterhaltsam machen. Der Roman liest sich leicht, überrascht häufig und hinterlässt ein deutlich positiveres Gefühl, als man zunächst vermuten würde. Ein sehr amüsantes Buch, das seine vier Sterne redlich verdient.