Cassi ist eine perfektionistische Restaurantleiterin in Stockholm, doch ein Burnout zwingt sie zu einer radikalen Entscheidung: Sie kauft eine Waldhütte und verlässt die Stadt. Im kleinen Dorf hält man sie fälschlicherweise für eine Selbsthilfe-Guru, und statt das Missverständnis aufzuklären, spielt sie mit. So beginnt für sie ein Sommer voller unerwarteter Ereignisse und Begegnungen.
Dieses Buch ist eine Sommergeschichte über den Versuch, ohne Plan durchs Leben zu gehen. Die Handlung wirkt oft ziellos und zog sich für mich teilweise, sodass sich die Spannung nur langsam aufbaute. Cassi bleibt distanziert und schwer greifbar, wodurch die emotionale Bindung an sie eher oberflächlich bleibt. Einige Szenen sind zwar gefühlvoll und die kleinen Missverständnisse im Dorf bringen Humor, insgesamt fehlte mir aber der klare Drive und die Geschichte konnte mich nicht richtig packen.
Mein Fazit: Eine nette, aber eher flache Sommergeschichte aus Schweden, die unterhält, aber nicht ganz nachhaltig fesselt. 4 Sterne.