Nach dem ich mich durch den ersten Band gequält hatte und gehofft hatte, es werde besser, habe ich mich nun nach der Hälfte des zweiten Buches dazu entschlossen, diese Serie definitiv nicht zu Ende zu lesen. Ihr ewiges Herumgeheule und sich selbst als Opfer darstellen, keine eigene Initiative zeigen, und wenn dann um gegen irgendetwas in der kindischsten Weise zu rebellieren, geht mir gehörig auf die Nerven. Oft hört man, das Buch ist besser als der Film, aber hier finde ich beides gleich schrecklich. Sie ist das arme, unselbständige Mädchen in der Opferrolle und er ist der grosse, starke Vampir-Held, der sie bevormundet unter dem Vorwand “sie zu lieben und beschützen zu wollen”. Das habe ich schon als Teenager nicht gerne gelesen (gib mir Dolly oder Hanni und Nanni) und jetzt geht’s mir erst recht gegen den Strich.