Gadis Vater hinterlässt ihm seine Tagebücher und Aufzeichnung. Zuerst widerstrebend dann immer intensiver lässt sich Gadi in die Geschichte seiner Familie ein. Zusammen mit einem Freund reist er dann auch nach Bagdad.
Die Tagebüchereinträge und Aufzeichnungen heben sich durch kursive Schrift ab. Was etwas hilft. Leider werden die Erlebnisse von Gadis Grossvater und Vater vermischt. Zumindest hatte ich strecken weise Mühe zu erkennen, wessen Erlebnisse gerade beschrieben werden. Auch fand ich die Erzählungen in der Vergangenheit nicht chronologisch.
Der Autor nimmt uns mit in die Vergangenheit von Bagdad im zweiten Weltkrieg. Persönlich wusste ich nicht, dass Hitler auch im Irak seine Finger im Spiel hatte und die Judenverfolgung dort aufgleiste und voran trieb.
Wer sich für die Judenverfolgung im Irak interessiert ist in diesem Buch aber gut aufgehoben.