Dieses Buch hat mich wegen dem kreativen Titel sehr angesprochen. Magda, eine alte Frau, lässt ihr altes Leben hinter sich und will in der Anonymität eines Hochhauses untertauchen und ihr restliches Leben selbstbestimmt und ohne Verpflichtungen geniessen. Béla, ein sechzehnjäriger Junge, Anarchist, Fan der “Commune” in Paris, hat keinen Bock auf eine Lehre und nervt sich wegen den Auseinandersetzungen mit seiner Mutter.
Die Atome Magda und Béla treffen aufeinander und werden zu einer Zweckgemeinschaft für ein Internet ohne offizielle Anmeldung von Magda und eine Reise nach Paris, die sich Béla sehnlichst wünscht, um die Spuren der Commune zu verfolgen.
Im ersten Teil lernen wir Magda als witzige alte Dame kennen die sich nicht mehr verbiegen will und ihr Leben so gestaltet, wie es ihr gefällt. Diese kreative Leichtigkeit fehlt leider im restlichen Buch und es liest sich eher mühsam und es kam mir sehr vieles gesucht und konstruiert vor. Auch der offene Schluss fand ich nicht gelungen. Von mir nur 3 Sterne.