Bei Liebesgeschichten bin ich im Vergleich zu Krimis jeweils nicht so kritisch und mir gefallen Geschichten, sobald ein Autor es schafft, dass ich Mitfiebere, die Personen mir sympathisch sind und ich das Knistern zwischen den beiden Hauptpersonen spüre, ABER “The pumpkin spice latte disaster” hat mich so richtig umgehauen, ich finde es wirklich rundum gelungen.
Das lag an folgenden Punkten:
- Die Herbstszene im Städtchen Whilby ist super gemütlich
- Das Städtchen stelle ich mir richtig charmant vor und die Bewohner ganz verschieden (schrullig, witzig, herzlich, konservativ, hilfsbereit, …) und wirklich gut beschrieben
- Die “nähere Clique” ist wunderbar sympathisch ohne dass alles nur “zuckersüss” und “heile Welt” ist. Auch die Nebengeschichten sind spannend und machen Lust auf die nächsten Bücher aus Whilby.
- die beiden Hauptpersonen Jude und James sind einfach wunderbar. Sie haben Charakter, Tiefe und auch Eigenheiten und Fehler, wie jeder Mensch, und die Autorin hat diese beiden Personen mit Worten wirklich zum Leben erweckt.
Ich bin wirklich total begeistert und habe die beiden weiteren Bände bereits vorbestellt.