Der Einstieg in Bite Risk – Kein Entkommen ist richtig spannend und mal etwas anderes. Die Geschichte hebt sich klar von typischen Jugendthrillern ab – originelle Idee, tolles Setting und durchgehend fesselnd erzählt.
Die Sprache ist angenehm einfach, man liest das Buch fast in einem Rutsch durch. Besonders spannend finde ich den Ort Tremorglade – schon der Name ist genial gewählt. „Tremor“ steht für Beben, „Glade“ für eine Lichtung. Ein ruhiger Ort, unter dessen Oberfläche etwas Unheimliches lauert – genau so fühlt sich das Lesen an.
Auch die Organisation Sequest fand ich von Anfang an faszinierend. Der Name (vom englischen to sequester = isolieren oder absondern) passt perfekt zur geheimnisvollen Atmosphäre und zur Entwicklung der Geschichte.
Die Story bietet viele überraschende Momente, auch wenn manche Figuren noch etwas mehr Tiefe vertragen könnten. Das Ende kam mir etwas zu schnell, und ein richtiger Cliffhanger hätte die Spannung schön abgerundet.
Trotzdem: Ein spannendes, kurzweiliges Buch mit viel Potenzial – ich freue mich schon auf Band 2! 🐺📘