Sarah Levy wächst in Deutschland in Frankfurt auf. Ihr Vater ist Jude und legt Wert darauf, dass sie und ihre Schwester einen jüdischen Kindergarten wie auch die jüdische Grundschule absolviert. Zu Hause leben sie ihre Religion kaum. Ihre Mutter ist zum Judentum konvertiert. Sarah versteht viele Jahre nicht, was es heisst Jüdin zu sein, sie sieht, dass sich die Kinder in ihrer Schule nur mit Markenkleider und teuren Dingen umgeben und meint, dies sei “jüdisch sein”. Die Ferien ihrer Kindheit hat die Familie Levy oft in Israel verbracht. Erst viel später Anfang Dreissig entdeckt Sarah Israel für sich und die Sehnsucht zu diesem Land erwacht! Im hebräischen gibt es nicht nur ein Wort für Sehnsucht, sondern deren fünf! Fünf verschiedene Wörter, die verschiedene Teilaspekte der Sehnsucht beschreiben.
Ja und diese Sehnsucht befällt Sarah. Sie reist mehrmals im Jahr nach Israel bis sie sich entscheidet Aliyah zu machen, das heisst, sie wandert in Israel ein. Das Buch nimmt uns mit auf eine spannende Reise in der Sarah zu sich selber findet. Sehr gut geschrieben, beim Lesen lernt “man” viel über die Politik Israels, über das Leben im warmen Süden.