Meine Lieblingszitate aus diesem Buch.
“Und das Liebe und Trauer vielleicht Wege waren, die man nie aufhört zu gehen.”
"Freunde begleiten eine nie das ganze Leben. Man bekommt sie höchstens vom Leben geliehen.“
Beide Sätze zeigen einem in jungen Jahren bereits, dass nichts für immer ist. Man kann aber versuchen, ganz nah dran zu sein, aber dann muss man versuchen sehr weitsichtig und offen durchs Leben schreiten.
Charlotte, genannt Charlie, ist 15 Jahre alt und hat sich zurückgezogen, seit ihr Vater die Familie verlassen hat. Sie fühlt sich schuldig, dass sie in irgendeiner Art und Weise Schuld daran haben könnte. Den Termin bei der Schulpsychologin, nimmt sie nur ungern wahr und sie öffnet sich auch da nicht. Auch in der Schule hat Charlie mittlerweile Probleme, da sie sich anders verhält als sonst. Selbst beschreibt sie es so, dass ihr Essen nicht mehr schmeckt, die Welt nicht mehr hell ist in ihren Augen und sie wie hinter einer Scheibe lebt, zu der niemand mehr durchdringt.
Zu alldem ist sie in Mikolaj unglücklich verliebt.
Kati ist ihre beste Freundin und auch sie wendet sich von ihr ab.
Als der neue Mitschüler Kornelius in ihr Leben tritt, merkt sie wie wichtig Freundschaft sein kann. Echte Freundschaft – ohne Bedingungen.
Ein Roman der junge, mittelalte und ältere Menschen begeistern kann und aufzeigt, welche Probleme entstehen, wenn Menschen in ihrer Entwicklung von Klassenkameraden oder Freunden schlecht behandelt werden. Ein Roman der Grenzen überschreitet, im Sinne von Mauern einreist und Jung und Alt verbindet und der uns zeigt, verschiedenes eventuell vielleicht aus einer anderen Perspektive anschauen zu müssen.
Ein Coming of Age Roman, den man sehr gut auch als Schullektüre verwenden könnte und denen die Augen öffnet, die nicht einmal merken, was es bedeutet, wenn sie Mitschüler zum Beispiel ausgrenzen.