Asa erzählt die Geschichte einer Frau, die von einer grausamen Familientradition geprägt ist. Zwischen Vergangenheit und Gegenwart kämpft sie gegen Trauma, Verrat und Gewalt – und nimmt Rache, um das zerstörerische Erbe zu beenden.
Das Buch Asa ist definitiv nichts für schwache Nerven. Drvenkar scheut sich nicht vor drastischen Szenen, und die Zeitsprünge, die er einsetzt, sind intensiv und fordern die volle Aufmerksamkeit der Lesenden. Besonders am Anfang ist es nicht ganz einfach, den Überblick zu behalten und die verschiedenen Personen in den richtigen Zusammenhang zu setzen.
Hat man sich jedoch einmal in die Struktur eingelesen, entfaltet sich eine spannende und vielschichtige Geschichte, die einen von der ersten bis zur letzten Seite fesselt. Drvenkar spannt dabei einen großen Bogen vom Zweiten Weltkrieg bis in die heutige Zeit, wodurch das Buch eine enorme thematische Tiefe gewinnt.
Insgesamt ein intensives und packendes Werk, das anspruchsvoll, aber lohnend ist – für alle, die sich auf eine düstere und herausfordernde Lektüre einlassen wollen.