«Happy – Wo du mich findest» bietet eine charmante Grundidee, doch die Umsetzung bleibt hinter den Erwartungen zurück. Dagmar Bachs Roman versucht, Leichtigkeit und Magie zu verbinden, bleibt dabei aber oft an der Oberfläche. Die Idee mit den geheimnisvollen Postkarten ist zwar charmant, verliert jedoch schnell an Spannung. Anouk als Hauptfigur wirkt stellenweise zu naiv, ihre Entscheidungen wenig nachvollziehbar. Die Liebesgeschichte entwickelt sich vorhersehbar, und die Dialoge sind teils klischeehaft. Sprachlich solide, aber ohne besonderen Stil. Insgesamt ein netter Roman für zwischendurch, dem es jedoch an Tiefe und Originalität fehlt.