Teddy ist 5 und zeichnet gerne. Doch als das neue Kindermädchen anfängt, werden die Zeichnungen des Jungen immer verstörender. Wer ist die Tote in seinen Bildern? Und warum zeichnet ein Fünfjähriger plötzlich wie ein Profi?
Das Gute zuerst: Der Plot ist spannend. Meine Meinung ist nicht Gesetz.
Bei der Umsetzung hingegen hapert es, meines Erachtens, an allen Ecken und Enden. Einfältige Hauptfigur, ein Kind, das spricht wie ein Erwachsener, zwielichtige Eltern und natürlich ein gutaussehender Nachbar, der es der Protagonistin sofort schwer macht, sich nicht zu verlieben. Hier werden sämtliche Klischees bedient - etwas, was ich bei einem Buch ja so überhaupt nicht vertrage. Daher war das Lesen für mich eher Lesequal als Lesegenuss.
Alles in allem erinnert diese Geschichte sehr stark an Freida McFadden. Und wie man vielleicht mitbekommen hat, bin ich von der so gar kein Fan. Wer ihre Geschichten hingegen mag, dem wird wohl auch dieses Buch gefallen. Einen Versuch ist es auf jeden Fall wert.