Das Buch hat mich nicht ganz so begeistert, wie ich es mir erhofft hatte. Der Einstieg war etwas holprig, da ich mich erst an den Schreibstil von V. E. Schwab gewöhnen musste. Mit der Zeit fand ich jedoch besser hinein und es gab immer wieder spannende Momente – auch wenn diese teils von etwas langatmigen Passagen unterbrochen wurden.
Die Figuren sind interessant gestaltet, aber ich konnte keine emotionale Bindung zu ihnen aufbauen (vor allem nicht zu Sabine). Inhaltlich stehen vor allem queere Beziehungen und die Benachteiligung von Frauen im Vordergrund – Themen, die für Abwechslung im Fantasy-Genre sorgen.
Das Ende brachte noch einmal etwas Spannung und hielt eine unerwartete Wendung bereit. Insgesamt ist der Roman eine ungewöhnliche Mischung aus Fantasy und gesellschaftlichen Themen, die mich leider nicht durchgehend fesseln konnte.