Vera Buck nimmt uns mit, in einen dunklen Sommer voller Geheimnisse und Intrigen.Die Geschichte spielt im verlassenen Dorf Botigalli. Doch ist dieser Ort so verlassen wie er scheint?
Von der ersten Seite an, taucht man ein, in die Geschichte, die in verschiedenen Zeitebenen spielt. Zum einen ist da die deutsche Architektin, die sich ein Haus in Botigalli kauft, um Ruhe vor ihrer Vergangenheit zu finden. Zum anderen ist da Enzo, der Journalist. Er möchte die düsteren Geheimnisse des Ortes lüften und ein Massaker aufklären, welches vor jahren geschah.
Die Perspektive aus der Vergangenheit, die von Franca handelt, hat mir persönlich am besten gefallen. Die junge Frau lehnt sich auf, gegen patriarchale Strukturen und Gewalt, in einem nicht so sonnigen Italien wie viele es kennen.
Die Spannung und die mysteriöse Atmosphäre bleiben bis zum Schluss und es fällt wirklich schwer das Buch aus der Hand zu legen.
Der historisch fundierte Background der Geschichte wird im Nachwort erklärt und ist zum Abschluss der Geschichte ein zusätzliches Highlight.